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Eine kleine Geschichte zum Start von Godzilla

Gestern war ich im The Horse Hospital, einem alternativen Veranstaltungsort für Film, Kunst und Fashion. Aber bevor ich den Sinn und Zweck des Ortes in schlechtes Deutschübersetze, lasse ich das Horse Hospital lieber selbst sprechen:

[…] its exhibitions, and events attract over 5000 visitors per year. Seventeen years on and with a huge archive of rare films and access to a definitive wealth of underground artists, performance artists, filmmakers, alternative musicians, photographers, fashion designers, and writers who participate in its success […]

Tatsächlich wurde das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert  als Krankenhaus für Pferde benutzt. Davon zeugt noch ein Kopfsteinpflaster Fußboden und Rampen statt Treppen.

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Birdland im Royal Court Theatre

Everything can be quantified. All worth can be quantified. Artistic worth. Human worth. Material worth. Everything. Some food is simply better than other food. Isn’t it? Some clothes are better than other clothes. Aren’t they?”

Was für ein schizophrener Abend. Birdland ist ein Stück über Ruhm, Geld, Prominenz und die Fallgruben die so ein Leben mit sich bringt. Es ist ein Stück, welches stark zum Nachdenken über die merkwürdige Beziehung zwischen den Menschen, die wir bewundern und uns selbst, anregt. Und wie es der Zufall wollte, wurde ich nach dem Stück auf eine Weise mit den Ideen von Birdland konfrontiert, die mich noch den ganzen Abend in zwiespältige Gedanken stürzten. Was ein schizophrener Abend.

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Reisebericht London – Seventies, Kultur & der mysteriöse Ice-Cream-Truck (2)

Einen Monat bin ich nun schon in London. Ich werde mir auf die Zunge beißen und nicht stöhnen, wie schnell die Zeit vergeht (oh…wait) und gleich mit dem – sagen wir – Cliffhanger der letzten Ausgabe beginnen: Es sind sieben Schlösser (Haustür, Eisentor vor Wohnungstür, 3x Wohnungstür, Türkette). Ich werde mir weiterhin auf die Zunge beißen und nicht hinterfragen, warum so viele Schlösser notwendig sind.

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Reisebericht London – Kräuterbonbons, Asia-Trash & LOST (1)

Als ich meiner Friseurin erzählte, dass ich für drei Monate nach London gehen würde, sagte sie, sie könne das nie. So ganz allein in London, in einem fremden Land. Der Gedanke, dass das vielleicht „für mich auch nichts sein könnte“, kam mir vorher nie. Ich stutzte kurz, beruhigte mich aber schnell. Immerhin ist London weniger weit von manchen deutschen Städten entfernt als manche andere Städte von anderen deutschen Städten. Oder so. Jedenfalls ließ ich mich nicht weiter verunsichern und trat die Reise natürlich an.

Doch im Flugzeug der erste Schock. Als ich nach den Kräuerbonbons greifen wollte, stellten wir fest, dass in der Packung, auf der groß das Wort „Kräuter“ prangte, eigentlich Spielkarten mit Kräutermotiven waren. Und während ich noch verzweifelt überlegte, wie zum Teufel ich jetzt den Druckausgleich mit fucking Schnittlauch-Piksieben hinbekommen sollte (!!), landete das Flugzeug schon in London Luton. Die Stadt begrüßte mich sofort  mit den zuckersüßen Worten „Free Wi-Fi – one hour“ und ich wusste, dass ich hier richtig bin eine Stunde freies W-LAN erhalten würde.

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