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Warum ich manchmal doch noch Fernsehen gucke

In dem Essay „Die ausbleibende Revolution – Eine Analyse, was die Qualität der neuen US-Serien eigentlich ausmacht und warum genau diese Qualität im deutschen Fernsehen auf unbestimmte Zeit nicht zu sehen sein wird“, beschreibt der Autor unter Pseudonym auf 32 Seiten auf einleuchtende Weise, warum so etwas wie Der Tatortreiniger eine Ausnahmeerscheinung bleiben könnte. US-amerikanische Serien und auch europäische würden nach und nach  immer besser und erfolgreicher. Nur das deutsche Fernsehen stehe sich in vielerlei Hinsicht selbst im Weg und verhindere so, dass qualitativ hochwertige Serien, die auch international anerkannt würden, produziert werden. Das gleiche kann man wohl fast auch über deutsche Show-Formate sagen.

Es bleiben nach Abzug aller TrashTV-Shows, Ü60-Shows und Drittprogramm-Talkshows noch eine handvoll übrig, bei denen es sich für mich lohnt, regelmäßig einzuschalten. Jan Böhmermanns von der Bildundtonfabrik produziertes Neo Magazin Royale gehört dazu.
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Top 5: LOSTs verrückte Welt der Physik

Heute vor 10 Jahren, am 22. September 2004 stürzte Oceanic 815 über einer nicht ganz einsamen Insel ab. Da MUSS ich was dazu schreiben, dachte ich. Aber LOST war und ist so ein Phänomen, dass gefühlt schon über alles zehn Mal geschrieben wurde.  Beste Folgen, Momente, Charaktere, etc. pp.  – eigentlich auch nicht interessant,  da sowieso jeder weiß, dass die beste Folge The Constant war, Desmond der beste Charakter und das Telefonat mit Penny der beste Moment. Das Finale hab ich LOST auch schon lange verziehen; habe wie die Inselbewohner auch Frieden geschlossen und kann anerkennen, dass das Gesamtpaket LOST einfach eine fantastische Serie war.

Die allmählich überschnappende Geschichte, die den Autoren wahrscheinlich in einer von Mr. Ekos Schwitzhütten erschienen sein muss, sollte man eigentlich niemals verdichtet in einem Satz zusammenfassen. Sie könnte Nüsse enthalten.

Bojack

Get it? wengen Nüsse=nuts und nuts…ah forget it

 

Ich habe mich trotzdem für etwas Ähnliches entschieden, weil ich die Verrücktheit, die pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen und allgemeinen Konzepte so liebe. Es folgen nun die Top 5 der LOST“schen Welterklärungsversuche.  Sortiert von „Sounds Legit“ bis „Are you fucking kidding me?!“

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Ein Streifzug durchs Sitcom Genre in 5 Teilen @moviepilot

Ich habe mir in den letzten fünf Wochen Gedanken um die Sitcom gemacht und für moviepilot in genau so vielen Artikeln verpackt. Heute geht die Reihe zu Ende. Wer mag, guckt mal rein.

Eine Geschichte des Lachens – Teil 1 | I Love Lucy, Vaudeville & die Geburt der Sitcom

Der erste Teil dieser Reihe springt ganz an den Anfang des amerikanischen Fernsehens zurück. Wie erblickte die Sitcom das Licht der Welt, welchen Einfluss hatte I Love Lucy & was sind die Trends der 1950er.

Eine Geschichte des Lachens – Teil 2 | Eskapismus & die Sitcom als Spiegel der Gesellschaft

Die Sitcoms der 60er und 70er könnten nicht unterschiedlicher sein. Von Beverly Hillbillies bis zur Mary Tyler Moore Show war es ein langer Weg. Im zweiten Teil nehmen wir euch mit auf eine Reise durch eine besonders wechselhafte Zeit der Sitcom-Geschichte.

Eine Geschichte des Lachens – Teil 3 | Friends, Cosby & die Renaissance der Familiensitcom

Technische Veränderungen und Deregulation prägten die 80er und 90er Sitcomjahre. In diesem Teil nehmen wir die Renaissance der Familiensitcom unter die Lupe und ergründen die Unterschiede zwischen Seinfeld und Friends.

Eine Geschichte des Lachens – Teil 4 | Bundys, Simpsons & die postmoderne Sitcom

Im vorletzten Teil nehmen wir die postmoderne Entwicklung der Sitcom in den 1990er und 2000er Jahren unter die Lupe und driften in Metasphären ab.

Eine Geschichte des Lachens – Teil 5 | Liebe, Diversität und das große Unbekannte

Zum letzten Mal widmen wir uns der Sitcom. Diesmal ist das Hier und Jetzt Mittelpunkt der Betrachtung, sowie ein gewagter Blick über die Gegenwart hinaus.

Top 10 der Musikfilme zum Start von Can A Song Save Your Life?

Geldknappheit und das Streben nach Selbstverwirklichung brachten mich vor ein paar Tagen in die oft gefürchtete doch genauso nötige Situation meine Leistungen feilzubieten und eine Testschrift zu verfassen. Und so steckte ich dem Good Cop/Bad Cop Duo des Evaluationskommiteés meinen Hühnerknochen durch die Gitterstangen, auf dass sie mich doch bitte nicht auffressen mögen. 

Offenkundig bestand für den Text aber keine Verwendung, weswegen ich diese sagenhafte Top 10 der Musikfilme hier verfeuere. Bon Appetit…oder besser…Adagio!

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Zwei Jahre Filmtagebuch – Eine Infografik

Immer wieder frage ich mich, warum nicht mehr Leute bei Letterboxd sind. Neben IMDB und moviepilot muss doch noch Platz für eine dritte Filmdatenbank und Community sein!

Wie dem auch sei, am 17. Juli 2012, also ziemlich genau vor zwei Jahren, habe ich begonnen jeden Film, den ich gesehen habe in das Diary-Feature von Letterboxd einzutragen. Ob Kino, Fernsehen oder Internet – jeder Film tauch mit Datum und Wertung in meiner Liste auf. Die komplette Liste gibt es hier.

Aus Interesse habe ich mir die ganze Sache mal genauer angeschaut. Was sind meine Lieblingsgenre, -dekaden? Welcher Monat war der Filmgucklastigste? Und wie sieht die Sterne-Bilanz aus?

Da Letterboxd erlaubt, alle Listen in eine Excel-Datei zu exportieren, und auch sonst viele Filtermöglichkeiten hat, habe ich mal die letzten zwei Jahre Filme gucken in einer Infografik* dargestellt. Nehmt davon mit, was ihr wollt. Im besten Fall ist es eine Werbung für Letterboxd. Letterboxd! Hab ich schon den Name erwähnt? Letterboxd.

Infografik

Kaum überraschend sind die Wintermonate die Filmreichsten und meine drei Monate in London die Filmärmsten. Was ich natürlich schon gefühlt habe, ist, dass ich kaum ältere Filme gucke. So vor Augen geführt, sollte ich mir aber mal überlegen, etwas dagegen zu tun. Außerdem war ich erschrocken, wie gut/schlecht ich manche Filme bewertet habe. Mit ein bisschen Abstand relativiert sich vieles.

*Alle Filme, die ich mehr als ein Mal in der Zeit geguckt habe, habe ich ausgeschlossen. Übrig bleiben alle 312 Filme (ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Mal), die ich vom 17. Juli 2012 bis 17. Juli 2014 gesehen habe. Die Genres habe ich in vereinfachter Form bestimmt. Somit finden sich unter den Komödien auch Tragikkomödien und einige wurde nicht mitgezählt, da ich sie bspw. als Animation klassifiziert habe. Die Tendenz ist aber korrekt.