Eine kleine Geschichte zum Start von Godzilla

Gestern war ich im The Horse Hospital, einem alternativen Veranstaltungsort für Film, Kunst und Fashion. Aber bevor ich den Sinn und Zweck des Ortes in schlechtes Deutschübersetze, lasse ich das Horse Hospital lieber selbst sprechen:

[…] its exhibitions, and events attract over 5000 visitors per year. Seventeen years on and with a huge archive of rare films and access to a definitive wealth of underground artists, performance artists, filmmakers, alternative musicians, photographers, fashion designers, and writers who participate in its success […]

Tatsächlich wurde das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert  als Krankenhaus für Pferde benutzt. Davon zeugt noch ein Kopfsteinpflaster Fußboden und Rampen statt Treppen.

©The Horse Hospital

©The Horse Hospital

Monatlich findet dort eine Horror Night statt, bei der meist wahnsinnig schlechte B-Movies gezeigt werden. Und wo, wenn icht in einem alten Pferdekrankenhaus bei Freibier und in Gesellschaft sollte man solche zweifelhaften Perlen  schauen?

Soviel vorweg, wir hatten Spaß aber Para Elisa ist nicht zu empfehlen.

Gegenüber des Horse Hospital befindet sich das Friend At Hand, ein ziemlich gemütlicher Pub. Während wir noch Bwertungen austauschten (die meisten gaben dem Film wohlwollende 3 von 5 Punkten) geriet ich mit jemanden, dessen Name ich vergessen habe zu erfragen, in eine nette Unterhaltung über Horrorfilme im Speziellen und Filmen im Allgemeinen.

Als das Gespräch auf aktuelle Hollywoodfilme fiel, ergab sich ungefähr folgender Dialog (Gedankenprotokoll):

Ich: Hat dir der neue Godzilla gefallen?

Typ: Nein. Visuell war er toll, aber er hatte keine Charaktere, mit denen man sich identifizieren konnte.

Ich: Das hab ich schon öfter gehört.

Typ: Aber ich bin mit Gareth Edwards auf die Filmhochschule gegangen.

Ich: O.o

Typ: Er war ein ziemlich ruhiger Typ. Während alle anderen feierten blieb er oft zu Hause und wurde besser. Als Monsters rauskam, hab ich innerlich ein bisschen gehofft, dass er scheiße wäre. Alle anderen Debut-Filme meiner Kommilitonen waren scheiße. Irgendwie war das immer befriedigend. Aber Monsters war großartig, kann man nicht anders sagen.

Ich: Das stimmt, Monsters war hervorragend!

Typ: Allerdings ähnelt die letzte Szene in Monsters – die an der Tankstelle –  seinem Abschlussfilm. Darin überfällt ein Dinosaurier eine Tankstelle. Die Szene mit der Türglocke? Die gab’s so ähnlich auch in seinem Abschlussfilm.

Die Welt ist klein, oder? Und dann landeten wir wieder bei anderen Filmen, anderen Geschichten und anderem Bier.

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